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Tagebuch |
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... to Scotland, with Love ... |
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Tag 1 -
Donnerstag, 12. Februar 2009:
Abfahrt um 8.30 Uhr nach Amsterdam.
Die Fahrt verlief ziemlich gut. Aaron hat kaum gequengelt und der
Verkehr war trotz Schnee und Regen auch ganz passabel. Gegen 13.15
Uhr kamen wir dann in Ijmuiden an. 3 Stunden zu früh. Also ab in die
Stadt Ijmuiden bzw. das, was wir von Ijmuiden zu sehen bekamen. In
einem Einkaufszentrum haben wir in einem Fast Food-Restaurant unser
Mittagessen zu uns genommen. Danach sind wir wieder zurück zum
Hafen. Das war gegen 15 Uhr. Nach ca. 1,5 Wartezeit nach dem
Check-in durften wir dann endlich auf das Schiff.
Endlich ausruhen. Aber als wir unsere Kabine sahen, fehlten uns erst
einmal die Worte. Denn eigentlich hatten wir eine Doppeltbett-Kabine
reserviert, so hatte ich es zumindest, aber das, was wir vorfanden
waren gerade mal 7m2-Zimmer und das zu dritt. Zwei
Einzelbetten als Hochbetten! Ein Blick von mir genügte und es war klar, dass
Patrick auf dem Boden schlafen mußte, denn Aaron und ich wollten uns
ein Bett teilen. Und das ging auf gar keinen Fall oben.
Als wir uns dann ein wenig eingerichtet hatten, sind wir in den
KidzClub. Zum Abendessen dann wieder zurück in die Kabine. Gegen
19.30 Uhr sind Aaron und ich dann zum Pirate's Club. Ein Programm
für Kinder und wie der Name schon fast vermuten läßt, von einem
Piraten veranstaltet. Das war ganz witzig, aber Aaron hat dann
schnell die Lust verloren und wir sind zurück zu unserem kränkelnden
Papa. Kaum dort angekommen und nicht mehr von Piraten und Essen
abgelenkt, durfte ich erfahren, wie sich die Seekrankheit anfühlt.
Da halfen dann auch keine Rescuetropfen mehr... |
Tag 2 -
Freitag, 13.02.2009:
Die Nacht war kurz. Gegen 7.30 Uhr sind wir ins Café um zu
frühstücken. Aaron konnte sich wieder ein wenig im Kidz Club
austoben. Mein Schwindelgefühl war immer noch da. Zehn Kreuze, wenn
ich das Schiff wieder verlassen dürfte. Um 9 Uhr liefen wir endlich
den Hafen von Newcastle an. Von dort steuerten wir Crieff an. Auf
dem Weg fuhren wir nach Prestonpans, wo 1745 ebenfalls eine
Jakobiten-Schlacht getobt hatte. Nach einigen Pausen und insgesamt 4
Stunden Autofahrt kamen wir schließlich in Crieff an. Dort wurden
wir schon von Mark erwartet. Mark arbeitet seit 2007 in der "The
Famouse Grouse"-Distillery, die älteste aktive Distillery
Schottlands. Er führte uns durch die Distillery, nahm sich richtig
viel Zeit für uns und all unsere Fragen. Patrick durfte sogar
verschiedene Sorten Whisky probieren. Richtig toll war am Ende der
Tour ein 3D-Kinofilm. Das Moorhuhn Gilbert wanderte über den
Bildschirm, während am Boden ein interaktiver Film abgespielt wurde,
auf dem ein Fluss, Eis und Whisky zu sehen war. Das Eis brach, wenn
man auf die jeweilige Stelle sprang. Highlight war das Puzzle. Wenn
man am Boden ein Puzzleteil erwischte, fügte es sich am oberen
Bildschirm ein. Nach unserer Distillery-Tour schlug Mark vor zum
Loch Turret zu fahren. Da Patrick ja schon Whisky intus hatte durfte
ich das erste Mal seit unserer Ankunft fahren. Tja... es war eine
echte Serpentinenfahrt und die Landschaft zu unserem Ziel, das wir
nicht kannten, war einfach fantastisch. Ich sagte zu Patrick, wenn
uns Mark hier herum fahren würde, dann wäre das, was uns erwartet,
bestimmt der Knaller. Und tatsächlich so war es auch. Nach ca. 20
Minuten Autofahrt durch ein schneebedecktes, hügeliges Nichts, kamen
wir am Loch Turret an: es war atemberaubend. Ich kann mich nicht
erinnern, jemals so eine Aussicht gesehen und solch reine Luft
eingeatmet zu haben. Mark sorgte außerdem auch noch für die passende
Stimmung: er drehte sein Autoradio auf, aus dem schottischen Musik
spielte. Es war geradezu perfekt. :-) Wir fotografierten und
erzählten da oben, bis es allmählich dunkel wurde und beschlossen
dann, bevor wir in ein Pub zum Essen gehen würden, vor in unserem B
& B einzuchecken. Ach ja... falls ihr euch fragt, wo Aaron die ganze
Zeit war.... Natürlich dabei, aber die Aussicht auf den Loch Turret
interessierte ihn herzlich wenig, so dass *räusper* Patrick ihm den
DVD-Player anmachte und er "Peter Pan" schauen durfte ;-)
In unserem B & B angekommen, erwarteten uns sehr nette Besitzer und
ein superschönes (nicht schwankendes) Zimmer erwartete uns. Nach dem
wir uns ein wenig eingerichtet und frisch gemacht hatten, liefen wir
zum benachbarten Pub rüber und füllten unsere Bäuche. Aaron
bestellte... genau, ratet mal... Chips (Pommes) mit Ketchup, Patrick
den Inn-Hamburger mit Chips und Giusi, ganz traditionell, Fish
& Chips. Im übrigen hatte ich die Seekrankheit wohl noch nicht ganz
überwunden, denn als ich auf die ziemliche beengte Damen-Toilette
ging, fing das Schwanken wieder an und ich kam ziemlich ins Taumeln
;-) |
Tag 3 – Samstag, 14.02.2009:
Frühstück um 8.00 Uhr. Danach Weiterfahrt nach Croy, über
die A... Gilmerton, Aberfeldy, Pitlochry, Blair Castle, Aviemore und
Inverness nach Croy. Nach ein paar Umwegen fanden wir gegen 14 Uhr
dann endlich unser schönes Cottage. Wir wurden von Agnes, der
Besitzerin des Cottages begrüßt und erhielten ein paar Anweisungen,
u.a. die Bedienung des Kamins. Nicht unwichtig, wenn man noch nie
einen Kamin betätigt hat.
Nachdem wir uns ein wenig im Haus eingerichtet hatten, musste nun
der Wocheneinkauf getätigt werden. Also los zu "Tesco extra"! Einen
Riesenladen (vergleichbar mit REAL) der rund um die Uhr auf hat -
jeden Tag die Woche 24 Stunden lang! Danach ging's wieder nach
Hause. Endlich was Warmes essen. Und so gab es Steaks mit Spaghetti
;-)
Den Abend haben wir dann gemütlich vor dem Kamin und TV ausklingen
lassen. |
Tag 4 - Sonntag, 15.02.2009:
Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns gegen 10 Uhr auf
zum Loch Ness. Die üblichen Sehenswürdigkeiten fuhren wir an:
Urquhart Castle, Drumnachrochit und dann über die A833 nach Beauly.
Einfach traumhaft diese Strecke. Aber seht
HIER selbst...
In Beauly selbst (Visitor Centre) nahmen wir unser Mittagessen ein.
Danach traten wir die Rückfahrt nach Croy an und machten wir einen
kurzen Abstecher BEIM ALDI... Jawohl! Gerade eröffnet, modernen und
innovativer. Ein edler Aldi. Kaum zu glauben. ;-) Nach diesem
"heimischen Abstecher" fuhren wir gegen 15 Uhr dann endlich Richtung
Cottage. |
Tag 5 -
Montag, 16.02.2009:
Nach dem Frühstück sind wir los ins Tesco-Einkaufszentrum von
Inverness. Ein wenig Shoppen und Bücker "gucken", während wir unsere
Homepage bei einem Kaffee im Starbucks hochluden. Gegen 13 Uhr
fuhren wir wieder nach Hause um zu Mittag zu essen. Nach 3 Stunden
Mittagspause fuhren wir wieder nach Inverness rein. Ziel war das
Leakey's Second Hand Bookshop in der Church Street. Außer ca.
100.000 gebrauchten Büchern gibt es eine Galerie mit Drucken und
alten Landkarten. Das geniale an diesem Bookshop ist, das er in
einer ehemaligen Kirchen aus dem 18. Jahrhundert geführt wird. Das
war einfach unglaublich. Eine traumhafte Location. Ohne Worte.
Bilder gibt es auf unserer Bilderseite.
Bevor wir zum Auto zurückgingen liefen wir zum Ufer des Flusses
Ness. Dort steuerten wir die Geird Bridge an - eine
Fußgängerhängebrücke , die 1886 erbaut wurde und die bei jedem
Schritt nachschwingt. Ein komisches Gefühl. Wir liefen also auf der
anderen Seite des Ufers entlang bis wir wieder die nächste Brücke
zum Überqueren des Flusses nahmen und gingen dann zum Auto zurück.
Heimfahrt und Ende von Tag 5. :-) |
Tag 6 - Dienstag, 17.02.2009:
Frühstück und Abmarsch zum Culloden Battlefield. Aaron hat das
Laufen (Spaziergang) super mitgemacht. Danach entschieden wir zu den
benachbarten Clava Cairns zu fahren, einem Steinkreis in der Nähe
von Culloden Battlefield. Auf dem Weg dahin hatten wir einen
wunderbaren Blick auf das Culloden Viaduct. Nach so viel frischer
Luft fuhren wir nach Hause zum Mittagessen und Ausruhen. Gegen 16
uhr machten wir uns auf den Weg nach Nairn, einem wirklich hübschen
Ort am Firth of Moray. Wir schlenderten durch die Innenstadt und
fuhren zum Strand und Hafen. Auf dem Heimweg warfen wir einen kurzen
Blick auf das Cawdor Castle, das wir uns aber in den nächsten Tagen
bei Tageslicht ansehen wollen. |
Tag 7 - Mittwoch, 18.02.2009:
Heute hatten wir ein wirklich Straffes Programm. Um 9 Uhr ging's los
Richtung Aberdeen. Giusi entdeckte noch 2 Points of Interests, die
unbedingt angesteuert werden mussten. 1) Easter Aquhorthies Recumbent (ein Steinkreis)
und Castle Fraser (auch hier: Insider wissen wieso wir dahin mussten
;-)). Gegen 13 Uhr kamen wir dann endlich in
Aberdeen an. Wir steuerten anfangs ziemlich ziellos durch die Stadt,
bis wir am Hafen landeten und dort an der Strandpromenade (oder
war's mehr ein Einkaufszentrum?) einen Burger King aufsuchten (Aaron
und seine Pommes...). Gestärkt und voller Elan fuhren wir ins
Zentrum von Aberdeen. In der Nähe der Union Street (das ist so etwas
wie das Herz von Aberdeen) fanden wir glücklicherweise einen
Parkplatz und begaben uns also ins Chaos. Ziemlich genervt - es
nieselte ununterbrochen - und immer noch ziemlich planlos mit der
Zeit im Nacken setzten wir uns gegen 16.30 Uhr ins Auto Richtung
Heimat. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Aldi in Elgin (wie das
klingt) kamen wir um 19 Uhr völlig erschöpft von der Fahrerei und
super hungrig (ja, genau... wovon bloß? Die Luft wahrscheinlich) im
Cottage an. |
Tag 8 - Donnerstag, 19.02.2009:
Heute haben wir uns wieder zum Loch Ness begeben. Diesmal fuhren wir
aber an der östlichen Route entlang. Auch ganz nett. Nicht so viel
Verkehr und man konnte mal in Ruhe aussteigen und ein schönes Bild
machen. Vor allem wollten wir das Urquhart Castle mal vom
gegenüberliegenden Ufer fotografieren, aber durch den Nieselregen
und den Nebel haben wir es wohl verpasst. Bemerkt haben wir es aber
erst, als wir schon viel zu weit waren. Wie der Zufall so wollte,
waren die "Falls of Foyers" (Wasserfall) gerade in der Nähe. Also
sind wir herabgestiegen zu den "wilden Gewässern" und pfiffen aus
allen Löchern als wir wieder zum Auto heraufstiegen *lach* Als
Sesselpupser ist man wirklich nix mehr gewohnt. Nur Aaron bewies mal
wieder eine super Kondition. Allerdings nur bis vor den letzten 20
Stufen, dann durfte ihn Mama-Muli wieder tragen. Dann ging's also
zurück nördlich hoch bis zur Stelle, wo man das Urquhart Castel gut
sehen konnte und drehten wieder Richtung Süden um und fuhren durch
ein wunderbares Gebiet bis nach Hause. Aber seht hier selbst.
Den Nachmittag über faulenzten wir im Cottage und gegen 16 Uhr
machten wir uns ganz gemütlich Richtung Nairn, wo wir am Abend im
"Royal Bengal" Indisch essen gehen wollten. Aber vorher wollten wir
Ardersier (Historic Village) einen Besuch abstatten. Naja... von
einem historischen Dorf war leider nicht viel zu sehen. Vielleicht
hätte uns ein Ortsansässiger genaueres sagen können, WO und WAS
historisch sein sollte. Das, was "historisch" hätte sein können, war
leider total zerfallen und alles andere, sah ziemlich "neu" aus. Nun
gut... weiter also nach Nairn, wo wir uns die "Fishertown" ansahen.
Wirklich sehr empfehlenswert. Gerade in der Dämmerung. Von weitem
hörte man einen Duddelsack... die perfekte Atmosphäre... :-)
Als es nun doch zu dunkel wurde und Aaron jetzt endlich zum
"Chinesen" gehen wollte, fuhren wir zum Restaurant. Dort nahmen wir
das Büffet wahr, denn wir hatten bisher beide noch nie richtig
Indisch gegessen (nur so Pseudo-Zeug) und wollte einen guten (aber
kleinen) Einblick in die indische Küche kriegen. Die Starters (Papadum
mit 3 verschiedenen Soßen und einen Teller mit einem Mix aus
paniertem Hähnchen, Pilzen, Auberginen und Tintenfischringen) wurden
uns an den Tisch gebracht. Wir schauten uns etwas ratlos an, denn
aus Deutschland kannten wir Büffet nur so, dass man sich von Anfang
an am Büffet bediente. Wir fragten den Kellner, und dieser erklärte
uns, dass die Vorspeisen an den Tisch gebracht würden, aber man die
Hauptspeise am Büffet dann nehmen könne. Ach ja... Nan Bread wurde
uns auch noch aufgetischt. Super lecker. So etwas Ähnliches wie
Pizzabrot mit viel Knoblauch und verschiedenen Gewürzen. Die
Hauptspeise war eigentlich recht schlicht und gar nicht so
kompliziert: Reis mit verschiedenen Arten von Fleisch (vorzugsweise
Hähnchen und Lamm) in verschiedenen Soßen. That's it! :-)
Aaron hat sein Reis bekommen, aber so richtig Hunger hatte er wohl
nicht darauf. Außerdem war er vom Sitzen im Auto ziemlich
aufgedreht. Weiteren Kommentar erspare ich mir an dieser Stelle.
Eigentlich war bis zum diesem Zeitpunkt alles gut, bis ich die
Toilette aufsuchte und auf dem Boden 4 (!) - Käfer? Minikakerlaken?
Was war das bloß? - entdeckte. Das war zuviel, aber glücklicherweise
hatte ich die Kakerlaken erst NACH dem Essen entdeckt. Jedenfalls
ging danach alles recht schnell. Schnell bezahlt, schnell angezogen,
schnell raus! :-)
P.S. Herpes habe ich keinen bekommen... |
Tag 9 - Freitag, 20.02.2009:
Fahrt zur Isle of Skye. - folgt noch ausführlicher.
Eilean Donan Castle
Old Skye Crofters House
Dunvegan Castle
Portree |
Tag 10 - Samstag, 21.02.2009:
Folgt... |
Tag 11 - Sonntag, 22.02.2009:
Folgt... |
Tag 12 - Montag, 23.02.2009:
Folgt... |
Tag 13 - Dienstag, 24.02.2009:
Folgt... |
Tag 14 - Mittwoch, 25.02.2009:
Auschecken aus dem Cottage
Fahrt nach Edinburgh (ca. 3,5 Stunden, Ankunft gegen 12 Uhr)
Museum of Childhood
Übernachtung in Edinburgh (Hotel) |
Tag 15 - Donnerstag, 26.02.2009:
Fahrt nach Newcastle
Einchecken um 16 Uhr
Fähre um 17.30 Uhr ab Newcastle |
Tag 16 - Freitag 27.02.2009:
Ankunft um 9.00 Uhr in Amsterdam
Fahrt von Amsterdam nach Hause :-) |
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Kontakt:
Flora MacDonald
E-mail: floramacd@gmx.de
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