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... Die Anfänge
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Schottland, das
Land meiner Träume...
Im März 1996 war
ich das erste Mal in Schottland. Damals konnte ich mit Schottland
nicht wirklich viel anfangen. Ich wusste noch nicht einmal, wo es
dieses Schottland überhaupt lag. Ich wollte eine Sprachreise machen
und nur nicht in das überfüllte London. Da schlug mir mein Reisebüro
Edinburgh vor. Edinburg? Mein Gott, war liegt das denn? Naja, egal.
Hauptsache Englisch sprechen und auffrischen. Und so verschlug es
mich für eine Woche nach Edinburgh. Doch leider konnte ich das Land
überhaupt nicht erkunden, da ich mich mein Sprachkurs ziemlich in
Beschlag nahm. Außerdem reichte die Zeit überhaupt nicht, irgendwas
außerhalb Edinburghs zu besichtigen. So verließ ich also das Land
nach einer Woche... mit Fernweh.
Im Juli 2000
sollte ich wieder nach Schottland reisen und meinen heiß ersehnten
Wunsch erfüllen, das Land zu erkunden.
Es war alles
sehr aufregend und ich war schon ganz außer mir, als ich die White
Cliffs von Dover sah. Da wurde mir auch bewusst: "O.k., du kommst
immer näher...". Vielleicht kennen ja einige von euch dieses
Gefühl.
Die Autofahrt war sehr anstrengend,
aber sehr schön. Ich habe nicht eine Sekunde in diesen zwei Wochen
bereut, dass wir mit dem Auto gefahren sind. Es gab viel zu sehen
und wenn man durchs Land fährt, dann bemerkt man eher die
Unterschiede. England war z.B. sehr industriell, der Süden
Schottlands dagegen einfach nur hügelig und bergig.
Die erste
Woche verbrachten wir in Blairlogie bei Stirling. Ein schönes
Dörfchen mit einem Superblick auf das National Wallace Monument.
Direkt vor der Haustür wimmelten die Schafe und diese Ruhe... Kein
Flugzeuglärm, keine Autobahn, keine lärmenden Nachbarn, keine laute
Hauptstraße. All das lag so fern. Blairlogie lag sehr zentral, so
dass wir von dort aus unheimlich viele Sehenswürdigkeiten und
Ortschaften ansteuern konnten. Wer Interesse hat, kann sich gerne
meine Attraktionsliste anschauen. Jeder Attraktion habe einen Link
gesetzt und Informationen hinzugefügt.
In der
zweiten Woche wohnten wir in Drumnadrochit bei Inverness. Obwohl nur
ca. 15 Meilen von Inverness entfernt, war es jedes Mal eine Tortur
in die Stadt zu fahren. Die Straßen waren à la Achterbahn und die
Schotten vertrauten, was ihren Fahrstil betraf, unerschütterlich auf
Gott! Ich dachte schon, dass ich vor Angst mit einem Magengeschwür
aus Schottland zurückkehren würde. Aber das ist Gott sei Dank nicht
eingetroffen, wen es interessiert. Im Norden Schottlands gab es
leider auch nicht so viel zu sehen, da war der Süden bzw. das
Zentrum viel besser. Hier ist ebenfalls eine Liste der Attraktionen
unserer zweiten Urlaubswoche.
Sehr angetan war ich von der
Freundlichkeit der Schotten. Es gab kaum ein Ort an dem wir nicht
angesprochen wurden und ein freundliches Gespräch mit den
Einheimischen führten. Das beeindruckt mich heute noch, wie
kontaktfreudig die Schotten sind.
Dann bekam ich zwei
Jahre später, im Jahr 2002, erneut die Möglichkeit nach Schottland
zu reisen.
Es sollte danach
genau 6 Jahre dauern, bis ich wieder schottischen Boden betreten
sollte. Im Jahr 2008 fuhr ich, inzwischen mit Kind und Kegel, für
eine Woche (!) nach Schottland. Wir blieben für 4 Tage wieder in
Blairlogie (Watergate) und schauten uns in Edinburgh, Stirling und
Umgebung um. Sogar in die Highlands (Glencoe) schafften wir es und
noch ein Stück nördlich nach Fort William. Kaum aus Schottland
zurückgekehrt war für mich klar, ich muss da wieder hin - und zwar
so schnell wie möglich. Und wie es der Zufall wollte, sollte ich
schneller als gedacht erneut die Möglichkeit bekommen. Im Januar
buchten wir Fähre und Unterkünfte. Auf unserer Seite "Tagebuch" oder
"Links" befinden sich Links zu unserer Fähre und unseren
Unterkünften. |