Diana Gabaldon-Highland-Tour

... to Jamie and Claire, with Love ...

 

Durch Diana Gabaldons Romane ist das Interesse am Leben
in den Highlands während der Zeit der Jakobiten-Aufstände von 1745
rasant gestiegen. Schottland-Liebhaber aus aller Welt haben Jamie,
den Gentleman des Fraser-Clans aus dem 18. Jahrhundert,
und seine bezaubernde Frau Claire, eine Fremde aus dem
20. Jahrhundert, in ihr Herz geschlossen.

Diese Rubrik beinhaltet  die Reiseroute zu den Schauplätzen.

Brunchew Country House
Im Jahr 1621 machte Lord Lovat, das Oberhaupt des Fraser-Clans, Lady Jane Stewart den Hof und baute ihr ein hübsches Haus an der Küste, etwa drei Meilen westlich von Inverness. Jane gefiel dieses Geschenk sehr, und sie nahm Lord Lovats Heiratsantrag gerne an. Der so genannte „Marriage Stone“ (Ehe-Stein), der an dieses Ereignis erinnern soll, ist heute noch in der Wand über dem Kamin im Drawing Room (Salon) zu bewundern. Auf der anderen Seite des Meeresarms sehen Sie die Mackenzie-Ländereien im Norden. Bei Ebbe kann man vielleicht sogar die merkwürdigen Überreste der uralten, von Menschenhand erschaffenen See-Inseln, so genannten „crannogs“, erkennen.

Beauly
Das kleine Fraser-Museum
Gleich neben dem Museum liegt die Ruine der Beauly Priory. Auf dem Grundstück dieses Klosters aus dem 13. Jahrhundert liegen die Gräber vieler Clanführer des Fraser-Clans.

Moniack Castle
Auf dem Weg nach Beauly liegt das Moniack Castle. In der Burg, die heute noch im Besitz der Frasers ist, werden Holunderwein, Schlehen-Gin sowie traditionelle Marmeladen und Soßen hergestellt.

Loch Garve
Von Beauly aus geht es weiter in Richtung Norden zum Loch Garve (hier entstand einst die Legende um ein Wasserpferd).

Strathpeffer
Auf dem Rückweg können Sie in Strathpeffer den berühmten „Eagle Stone“ bewundern. Der „Adler-Stein“ stammt aus der Zeit der Pikten (ein keltischer Volksstamm, der sich im schottischen Hochland ansiedelte).

Dingwall
Weiter geht es zur alten Marktstadt Dingwall. An manchen Tagen im Jahr ist auch Castle Leod in Strathpeffer für Besucher geöffnet. Die fünfgeschossige Mackenzie-Burg aus dem 17. Jahrhundert gehört auch heute noch einem Mackenzie: Lord Cromartie ist der derzeitige Vorsitzende des Mackenzie-Clans. Castle Leod entspricht ziemlich genau Diana Gabaldons Vorstellung von Burg Leoch in „Feuer und Stein“.

Glen Affric
Laut Diana Gabaldons Buch „Der magische Steinkreis“ können wir Lallybroch in der Strathglass-Gegend südlich von Beauly ansiedeln. Sowohl Frasers als auch Grants und Chisolms sind im Besitz dieser wunderschönen Glens: Gewaltige Steilhänge überragen Flüsse und Lochs voller Lachse. Weite, fruchtbare „straths “ (gälisch für „breite Täler“) gibt es um das Dorf Cannich im Süden. Versteckt in den Bergen, durchzogen von sprudelnden Bächen (die durch den Regen an der Westküste entstehen) liegt ein wahres Juwel: Glen Affric. Abseits der bekannten Routen (nur mit Reiseführer!) kann man hier durch den Caledonian Pine Forest (Kaledonischer Kiefernwald) gehen, dort, wo auch Jamie und Claire nach ihrer Hochzeit wanderten.

Loch Ness
Urquhart Castle

Great Glen
Von Inverness vorbei nach Culloden. Bevor Sie über das Schlachtfeld gehen und sich dort in die Vergangenheit zurückversetzen lassen, sollten Sie sich auf alle Fälle im Visitor Centre Informationen über die Geschichte der Schlacht ansehen. Auf dem Battlefield steht ebenfalls ein Fraser-Grabstein, der bei einem Scharmützel nach der Schlacht von Culloden in Mitleidenschaft gezogen wurde und Einschussstellen aufweist.

Clava Cairn
In der Nähe von Culloden stehen die Clava Cairns. An diesem friedlichen Ort, in der Nähe eines Flusses, liegen sog. „Passage Graves“ aus der Bronzezeit. Diese drei Ganggräber (die durch eine Öffnung betreten werden können) sind umgeben von drei Steinkreisen aus stehenden Steinen – und einer davon ist in der Mitte gespalten!

Cawdor Castle
Im Cawdor Castle wohnen auch heute noch Nachfahren der Familie, die die Burg um 1400 baute. Die Cawdors schafften es, die Jakobiter-Aufstände zu meiden, und die Burg, die durch neuere Anbauten wesentlich vergrößert wurde, ist in perfektem Zustand und wunderschön eingerichtet.

Isle of Skye
Jamie und Claire haben nie die Isle of Skye besucht, aber dennoch sollte man diese wunderschöne Insel nicht auslassen. Z.B. sollte man sich den Friedhof bei........ mit von Geschossen angeschlagenen Grabsteinen ansehen. Hier fand nach der Schlacht von Culloden ein Scharmützel zwischen den Jakobitern und den Regierungstruppen statt. Auch eine kopflose Leiche wurde hier begraben. Ein junger Mann namens Roderick Mackenzie sah Bonnie Prince Charlie zum Verwechseln ähnlich, und die englischen Soldaten dachten, Sie hätten den Prinz gefangen genommen. Der junge Mann wurde geköpft, damit man seine wahre Identität feststellen konnte.

In einem kleinen Glen auf dem Festland, gegenüber von Skye, stehen zwei der besterhaltenen „brochs“ Schottlands. Keiner, der vor diesen perfekt geformten Rundtürmen steht, wird von ihrem Anblick unberührt bleiben. Die Türme wurden zur Zeit Christi gebaut. Sie sind immer noch über neun Meter hoch und auch ohne Mörtel standfest. Einige dieser „brochs“, die als Wohn- und Wehrtürme dienten, waren noch bis ins Mittelalter bewohnt.

Ihre Unterkunft an einem kleinen Hafen ist ein kleines viktorianisches Hotel, in das Flora Macdonald als Gefangene gebracht wurde, nachdem sie 1746, nach der Schlacht von Culloden, Bonnie Prince Charlie gerettet hatte.

Dunvegan Castle
Das Dunvegan Castle, der alte Sitz der MacLeods. Dort kann man die legendäre Fairy Flag bewundern.

Eilean Donan Castle
zu besichtigen. Wir werden Ihnen natürlich auch sagen, wo Sie die schönste Aussicht und fantastische Sonnenuntergänge bewundern können.

Glenfinnan
In Glenfinnan hisste Bonnie Prince Charlie 1745 die Flagge der Stuarts. Zunächst war der Prinz alleine. Keiner der Jakobiter, der Anhänger des vertriebenen schottischen Königs, war erschienen. Aber dann hörten Bonnie Prince Charlie und seine wenigen Gefährten die Klänge eines Dudelsacks: Cameron von Lochiel war mit 900 Männern seines Clans im Anmarsch. Der Aufstand hatte begonnen. Die Straße führt von Glenfinnan aus weiter nach Fort William.

Glencoe
Diesen Ort bringen die meisten mit dem Massaker von Glencoe in Verbindung. Doch auch bevor viele Mitglieder des MacDonald-Clans dort ihr Leben lassen mussten, war Glencoe wahrscheinlich schon ein dunkler, vielleicht sogar bedrohlicher Ort. Diejenigen, die wissen, was sich dort im Februar 1692 abgespielt hat, werden Glencoe als besonders düster empfinden. Romantiker lassen es sich nicht nehmen, die Ossian's Cave (Ossians Höhle) zu besichtigen.

Rannoch Moor
Wenn Glencoe der „dunkle Prinz“ ist, der über diese Gegend regiert, dann ist Rannoch Moor sicherlich seine Prinzessin. Das Moor ist faszinierend schön: schimmernde Teiche, deren Tiefe ungewiss ist, und eine raue, wilde Landschaft, die zu jeder Jahreszeit beeindruckt. Die Straße windet sich durch die Ländereien der Campbells und führt weiter nach Stirling, vorbei am Grab von Rob Roy MacGregor.

Edinburgh
In der „Old Town“, wo man die vielen kleinen, engen und verwinkelten Gassen erkunden kann, hatte Jamie seinen Druckladen. Hier fällt es nicht schwer, sich das Altstadt-Leben im 18. Jahrhundert vorzustellen.

 

Kontakt:
Flora MacDonald
E-mail:
floramacd@gmx.de