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Brunchew Country House
Im Jahr 1621 machte Lord Lovat, das Oberhaupt des Fraser-Clans, Lady Jane Stewart
den Hof und baute ihr ein hübsches Haus an der Küste, etwa
drei Meilen westlich von Inverness. Jane gefiel dieses
Geschenk sehr, und sie nahm Lord Lovats Heiratsantrag
gerne an. Der so genannte „Marriage Stone“ (Ehe-Stein),
der an dieses Ereignis erinnern soll, ist heute noch in
der Wand über dem Kamin im Drawing Room (Salon) zu
bewundern. Auf der anderen Seite des Meeresarms sehen Sie
die Mackenzie-Ländereien im Norden. Bei Ebbe kann man
vielleicht sogar die merkwürdigen Überreste der uralten, von
Menschenhand erschaffenen See-Inseln, so genannten „crannogs“,
erkennen.
Beauly
Das
kleine Fraser-Museum
Gleich neben dem Museum
liegt die Ruine der Beauly Priory. Auf dem Grundstück
dieses Klosters aus dem 13. Jahrhundert liegen die Gräber
vieler Clanführer des Fraser-Clans.
Moniack Castle
Auf dem Weg nach Beauly liegt das Moniack Castle. In der Burg, die heute noch im Besitz der Frasers ist, werden Holunderwein, Schlehen-Gin sowie
traditionelle Marmeladen und Soßen hergestellt.
Loch Garve
Von Beauly aus geht es weiter in Richtung Norden zum Loch Garve (hier
entstand einst die Legende um ein Wasserpferd).
Strathpeffer
Auf dem
Rückweg können Sie in Strathpeffer den berühmten „Eagle
Stone“ bewundern. Der „Adler-Stein“ stammt aus der Zeit
der Pikten (ein keltischer Volksstamm, der sich im
schottischen Hochland ansiedelte).
Dingwall
Weiter geht es zur
alten Marktstadt Dingwall. An manchen Tagen im Jahr ist
auch Castle Leod in Strathpeffer für Besucher geöffnet.
Die fünfgeschossige Mackenzie-Burg aus dem 17. Jahrhundert
gehört auch heute noch einem Mackenzie: Lord Cromartie ist
der derzeitige Vorsitzende des Mackenzie-Clans. Castle
Leod entspricht ziemlich genau Diana Gabaldons Vorstellung
von Burg Leoch in „Feuer und Stein“.
Glen Affric
Laut Diana Gabaldons Buch „Der magische Steinkreis“ können
wir Lallybroch in der Strathglass-Gegend südlich von
Beauly ansiedeln. Sowohl Frasers als auch Grants und
Chisolms sind im Besitz dieser wunderschönen Glens:
Gewaltige Steilhänge überragen Flüsse und Lochs voller
Lachse. Weite, fruchtbare „straths “ (gälisch für „breite
Täler“) gibt es um das Dorf Cannich im Süden. Versteckt in
den Bergen, durchzogen von sprudelnden Bächen (die durch
den Regen an der Westküste entstehen) liegt ein wahres
Juwel: Glen Affric. Abseits
der bekannten Routen (nur mit Reiseführer!) kann man hier durch den Caledonian
Pine Forest (Kaledonischer Kiefernwald) gehen, dort, wo
auch Jamie und Claire nach ihrer Hochzeit wanderten.
Loch Ness
Urquhart Castle
Great Glen
Von Inverness vorbei nach Culloden. Bevor Sie über das Schlachtfeld
gehen und sich dort in die Vergangenheit
zurückversetzen lassen, sollten Sie sich auf alle
Fälle im Visitor Centre Informationen über die
Geschichte der Schlacht ansehen. Auf dem Battlefield steht ebenfalls
ein Fraser-Grabstein, der bei einem Scharmützel nach der Schlacht
von Culloden in Mitleidenschaft gezogen wurde und Einschussstellen
aufweist.
Clava Cairn
In der Nähe von Culloden stehen die Clava Cairns. An diesem
friedlichen Ort, in der Nähe eines Flusses, liegen sog.
„Passage Graves“ aus der Bronzezeit. Diese drei Ganggräber (die
durch eine Öffnung betreten werden können) sind umgeben von drei
Steinkreisen aus stehenden Steinen – und einer davon ist in der
Mitte gespalten!
Cawdor Castle
Im Cawdor
Castle wohnen auch heute noch Nachfahren
der Familie, die die Burg um 1400 baute. Die Cawdors
schafften es, die Jakobiter-Aufstände zu meiden, und die
Burg, die durch neuere Anbauten wesentlich vergrößert
wurde, ist in perfektem Zustand und wunderschön
eingerichtet.
Isle of Skye
Jamie und Claire haben nie die Isle of Skye besucht, aber
dennoch sollte man diese wunderschöne Insel nicht
auslassen. Z.B. sollte man sich den Friedhof bei........ mit von Geschossen angeschlagenen
Grabsteinen ansehen. Hier fand nach der Schlacht von Culloden ein
Scharmützel zwischen den Jakobitern und den
Regierungstruppen statt. Auch eine kopflose Leiche wurde
hier begraben. Ein junger Mann namens Roderick Mackenzie
sah Bonnie Prince Charlie zum Verwechseln ähnlich, und die
englischen Soldaten dachten, Sie hätten den Prinz gefangen
genommen. Der junge Mann wurde geköpft, damit man seine
wahre Identität feststellen konnte.
In einem kleinen Glen auf dem Festland, gegenüber von Skye,
stehen zwei der besterhaltenen „brochs“ Schottlands.
Keiner, der vor diesen perfekt geformten Rundtürmen steht,
wird von ihrem Anblick unberührt bleiben. Die Türme wurden
zur Zeit Christi gebaut. Sie sind immer noch über neun
Meter hoch und auch ohne Mörtel standfest. Einige dieser „brochs“,
die als Wohn- und Wehrtürme dienten, waren noch bis ins
Mittelalter bewohnt.
Ihre Unterkunft an einem kleinen Hafen ist ein kleines
viktorianisches Hotel, in das Flora Macdonald als
Gefangene gebracht wurde, nachdem sie 1746, nach der
Schlacht von Culloden, Bonnie Prince Charlie gerettet
hatte.
Dunvegan Castle
Das Dunvegan Castle, der alte Sitz der MacLeods. Dort kann man die
legendäre Fairy Flag bewundern.
Eilean Donan
Castle
zu besichtigen. Wir werden Ihnen natürlich auch
sagen, wo Sie die schönste Aussicht und fantastische
Sonnenuntergänge bewundern können.
Glenfinnan
In Glenfinnan hisste Bonnie Prince Charlie 1745 die Flagge
der Stuarts. Zunächst war der Prinz alleine. Keiner der Jakobiter,
der Anhänger des vertriebenen schottischen Königs, war erschienen.
Aber dann hörten Bonnie Prince Charlie und seine wenigen Gefährten
die Klänge eines Dudelsacks: Cameron von Lochiel war mit 900 Männern
seines Clans im Anmarsch. Der Aufstand hatte begonnen. Die Straße
führt von Glenfinnan aus weiter nach Fort William.
Glencoe
Diesen Ort bringen die meisten mit dem Massaker von Glencoe
in Verbindung. Doch auch bevor viele Mitglieder des MacDonald-Clans
dort ihr Leben lassen mussten, war Glencoe wahrscheinlich schon ein
dunkler, vielleicht sogar bedrohlicher Ort. Diejenigen, die wissen,
was sich dort im Februar 1692 abgespielt hat, werden Glencoe als
besonders düster empfinden. Romantiker lassen es sich nicht nehmen,
die Ossian's Cave (Ossians Höhle) zu besichtigen.
Rannoch Moor
Wenn Glencoe der „dunkle Prinz“ ist, der über diese Gegend
regiert, dann ist Rannoch Moor sicherlich seine
Prinzessin. Das Moor ist faszinierend schön: schimmernde
Teiche, deren Tiefe ungewiss ist, und eine raue, wilde
Landschaft, die zu jeder Jahreszeit beeindruckt. Die
Straße windet sich durch die Ländereien der Campbells und
führt weiter nach Stirling, vorbei am Grab von Rob Roy
MacGregor.
Edinburgh
In der „Old Town“, wo man die vielen kleinen, engen und verwinkelten
Gassen erkunden kann, hatte Jamie seinen Druckladen. Hier fällt es
nicht schwer, sich das Altstadt-Leben im 18. Jahrhundert
vorzustellen. |